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Stand: 4. September 2026
Kurzfassung: GasBlender beschreibt Druckerkompatibilität als Profil- und Nachweisaussage, nicht als Modellzusage. Software- und Systemdruckfähigkeit, Nachweise aus dem Development-only Printer Simulator sowie historische physische Ausdrucke werden getrennt ausgewiesen. Eine geometrische oder simulierte Prüfung ist keine Aussage über ein reales Gerät, ein reales Material oder einen realen Ausdruck.
1. Wofür diese Seite gilt
Diese Seite fasst zusammen, welche Druckwege GasBlender vertraglich umsetzt und welcher Nachweis dafür jeweils vorliegt. Sie ist keine zweite Fach-, Sicherheits- oder Fehlerstatusquelle. Welche Funktionen eine konkrete App-Version tatsächlich anbietet, beschreibt die in GasBlender enthaltene Produkthilfe; sie bleibt dafür maßgeblich.
Hersteller- und Produktnamen auf dieser Seite sind reine Kompatibilitätsangaben. Sie bezeichnen keine Zusammenarbeit mit einem Hersteller, keine Prüfung durch ihn und keine Freigabe seines Produkts durch GasBlender.
2. Die drei getrennten Nachweisstufen
Jede Angabe auf dieser Seite gehört zu genau einer der folgenden Stufen. Eine höhere Stufe folgt nie automatisch aus einer niedrigeren.
- Stufe A – Software- und Systemdruckfähigkeit. GasBlender setzt einen dokumentierten Dokument-, Geometrie-, Profil- oder Systemdruckvertrag um, und dessen Encoder, Validatoren und automatisierten Tests sind grün. Das beschreibt ausschließlich die Software.
- Stufe B – Nachweis im Development-only Printer Simulator. Ein Auftrag wurde in einer reinen Entwicklungsumgebung erzeugt, entgegengenommen und gegen ein Profil geprüft. Der Printer Simulator ist nicht Teil der ausgelieferten Apps. Er belegt Dokument-, Geometrie-, Layout-, Protokoll- und Systemdruckverträge und ersetzt keinen realen Ausdruck.
- Stufe C – Physisch bestätigter Ausdruck. Ein realer Drucker hat mit einem realen Medium ein reales Ergebnis erzeugt, und eine Person hat Maße, Ränder, Lesbarkeit und Vollständigkeit geprüft und angenommen. Nur diese Stufe ist eine Aussage über die physische Welt.
Stufe A und Stufe B sagen nichts über Passung zur Stanzung eines gekauften Bogens, Papiereinzug, Haftung, Materialverhalten, Beständigkeit gegen Feuchtigkeit oder Abrieb, Kalibrierung oder das Verhalten einer bestimmten Firmware aus. Solche Eigenschaften werden von GasBlender nicht geprüft und hier nicht behauptet.
3. Systemdruck von Füllzetteln und PDF
Der sichere Standardweg ist der native Systemdruck: Auf macOS läuft er über den nativen Druckdialog des Betriebssystems, auf iPad und iPhone über den systemgeführten AirPrint-Dialog. Drucker, Medium, bedruckbarer Bereich, Orientierung, Skalierung und Weiterverarbeitung werden dabei vom Betriebssystem und vom Drucker ausgehandelt, nicht von GasBlender.
GasBlender liefert das Dokument mit den normgerechten Maßen des gewählten Füllzettelformats und skaliert kleinere Formate auf einem größeren Systemmedium nicht automatisch hoch. Auf diesem Weg ist grundsätzlich jedes vom Betriebssystem selbst bereitgestellte Druckziel verwendbar; GasBlender trifft dazu keine gerätebezogene Zusage.
Stufe C, vorhandener Einzelnachweis: Am 30. August 2026 wurde ein A4-Office-Druckauftrag über eine lokale System- beziehungsweise AirPrint-Warteschlange an einen Canon GX6000 series übergeben und physisch gedruckt. Medium ISO A4, Maßstab 100 Prozent, einseitig; gemessene Ränder 7 mm links, 7 mm rechts, 8 mm oben und 8 mm unten. Der Ausdruck wurde als inhaltlich korrekt und ohne sichtbares Abschneiden angenommen. Dieser Nachweis gilt für dieses Gerät in dieser Konfiguration und für keinen weiteren Drucker.
4. A4-Etikettenbogen
GasBlender liefert drei feste A4-Bogengeometrien als unveränderliche Built-ins aus. Jede besitzt eine stabile Kennung, Katalog- und Geometrierevision, den Produktcode, die vom Hersteller angegebene Druckerklasse und feldbezogene Quellenbelege. Zusätzlich bleiben eigene, validierte A4-Rechteckraster als benutzerdefinierte Vorlagen möglich.
- 3425 – 2 × 5 Raster, 10 Etiketten je A4-Bogen, Produktmaß 105 × 57 mm. Vom Hersteller angegebene Druckerklasse: Inkjet, Schwarzweiß- und Farblaser. Materialangabe des Herstellers, von GasBlender nicht geprüft: Universal-Papieretikett.
- J4776-10 – 2 × 6 Raster, 12 Etiketten je A4-Bogen, Produktmaß 99,1 × 42,3 mm. Vom Hersteller angegebene Druckerklasse: Inkjet. Materialangabe des Herstellers, von GasBlender nicht geprüft: Polyesterfolie.
- B7173-50 – 2 × 5 Raster, 10 Etiketten je A4-Bogen, Produktmaß 99 × 57 mm auf der deutschen Produktseite und 99,1 × 57 mm in der offiziellen Vorlage; GasBlender verwendet normalisiert 99,1 × 57 mm. Vom Hersteller angegebene Druckerklasse: Schwarzweiß- und Farblaser. Materialangabe des Herstellers, von GasBlender nicht geprüft: PE-Folie.
Herstellerbelegt sind Produktmaß, Etikettenanzahl, A4-Format, Formbeschreibung und Druckerklasse. Startversätze und der auf 101,6 mm normalisierte horizontale Pitch sind als nachvollziehbare Rekonstruktion aus den offiziellen Vorlagen gekennzeichnet. Für die beiden Produkte mit abgerundeten Ecken veröffentlicht der Hersteller keinen numerischen Eckenradius; die druckrelevante Bounding-Box verwendet deshalb konservativ 0 mm, ohne dies als Herstellermaß darzustellen.
Erreichter Nachweis: Alle drei Vorlagen bestehen denselben Geometrievalidator wie eine Nutzervorlage (Stufe A) und werden im Development-only Printer Simulator mit Raster, Randzellen, Zellauswahl, Druckrändern und 100-Prozent-Maßstab dargestellt (Stufe B). Ob der verpflichtende MOD-Inhalt in eine Zelle passt, ist eine getrennte, je Vorlage einzeln nachgewiesene Layoutaussage; passt er nicht, bleibt nur der MOD-Bogendruck dieser Vorlage gesperrt.
Für keine der drei A4-Bogenvorlagen liegt eine physische Bestätigung vor. Ohne einen realen Testbogen auf Ihrer Kombination aus Drucker, Medium und Orientierung kann GasBlender weder die Passung zur tatsächlichen Stanzung noch das Verhalten des Papiereinzugs oder das Materialergebnis zusagen. Eine fehlende physische Bestätigung ist ein sichtbarer Status in der App und kein technischer Sperrgrund: Sie können den Druck nach einem sachlichen Hinweis bewusst fortsetzen. Diese Bestätigung des Hinweises erzeugt keinen physischen Nachweis.
5. Direkter Raw-Etikettendruck
Für das feste MOD-Etikett im Format 4 × 2 Zoll kann GasBlender ein monochromes Raster direkt an einen im lokalen LAN oder WLAN konfigurierten Etikettendrucker senden. Kompatibilität wird dabei ausschließlich je Profil zugesagt, nie je Druckermodell und nie für alle Geräte, die eine Druckersprache nennen.
Versionierte Kompatibilitätsprofile:
zpl-raster-v1– unkomprimiertes ZPL-Raster mit genau einem Exemplar.epl-raster-v1– binäres EPL-Raster mit genau einem Exemplar.escpos-raster-legacy-v1– ESC/POS-Raster über den vom Hersteller als veraltet gekennzeichneten Legacy-Befehl.escpos-graphics-v1– bevorzugtes modernes ESC/POS-Grafikprofil; für das 300-dpi-Raster wird die Vier-Byte-Längenform verwendet.
Es werden ausschließlich zwei exakte Betriebsprofile unterstützt: 203-dpi-4x2 mit 812 × 406 Pixel und 300-dpi-4x2 mit 1200 × 600 Pixel. Eine höhere native Auflösung ist nicht automatisch geeignet; das Gerät muss eines dieser beiden Profile dokumentiert erzeugen oder emulieren können.
Mindestvoraussetzungen für Gerät und Medium: Etikettenmaß 101,6 × 50,8 mm im Querformat, mindestens 101,6 mm tatsächlich bedruckbare Breite und 50,8 mm nutzbare Vorschublänge, vollständige Ausgabe ohne automatische Größenanpassung, Drehung oder Beschnitt, monochrome 1-Bit-Grafikausgabe im gewählten Profil, ausreichender Empfangs- und Grafikpuffer für genau einen vollständigen Auftrag sowie eine durch den Betreiber passend eingestellte Gap-, Black-Mark- oder Endlosmedienkonfiguration. Ein typischer 58- oder 80-mm-Belegdrucker erfüllt diesen Breitenvertrag nicht allein dadurch, dass er ESC/POS versteht.
Transport: Der Direktdruck geht ausschließlich an einen bewusst konfigurierten lokalen TCP-Endpunkt; Host und Port werden explizit gespeichert. GasBlender sucht nicht selbstständig nach Druckern und erkennt Protokoll, Auflösung, Medium oder Modell nicht automatisch. Es gibt keinen stillen Dialektwechsel und keinen automatischen zweiten Versuch, weil ein unklar abgeschlossener Auftrag bereits physisch gedruckt sein könnte.
Projektseitiger Status für Raw-Profile:
- Baseline-konform – Encoder, Validator, feste Referenzpayloads und der Nachweis im Development-only Printer Simulator sind für eine Profil- und Auflösungskombination grün.
Aktueller Stand: Alle vier Profile sind Baseline-konform. Die acht Profil-/Auflösungspayloads wurden im Development-only Printer Simulator getrennt validiert. Zusätzlich wurde ein lokaler macOS-CUPS-Treiberauftrag nach verifizierter Queue-/PPD-/203-dpi-/4-×-2-Zoll-Prüfung vollständig in einem Loopback-Capture empfangen. Der Systemtreiberstrom und die Produkt-Raw-Payloads sind getrennte Nachweise. Dieser Projektstatus endet bewusst an Treiber, Queue und Simulator und trifft keine Aussage über ein Gerät, ein Medium oder ein Druckergebnis außerhalb dieser lokalen Entwicklungsumgebung.
Evidenzregister für benannte Modelle
Dieses Register ist ein Quellen- und Nachweisregister, keine Liste unterstützter Modelle. Ein Eintrag wird nur mit benanntem Modell, dokumentierter Firmware- oder Emulationsaussage, passendem Profil und Auflösung sowie klarer Evidenzstufe geführt. Herstellerangaben belegen höchstens einen Kandidatenstatus; sie ersetzen weder die lokale Konfiguration noch das verpflichtende reale Testetikett. Ein fehlender Eintrag ist keine Aussage über die Eignung eines Geräts.
| Modell | Quellenbeleg und dokumentierte Fähigkeit | Profil / Auflösung | Evidenzstatus |
|---|---|---|---|
| Brother TD-4750TNWB | Herstellerspezifikation und Herstellerhandbuch: 300 dpi, bis 105,7 mm Druckbreite, LAN/WLAN sowie EPL-II- und ZPL-II-Emulation. | zpl-raster-v1 / 300-dpi-4x2; epl-raster-v1 / 300-dpi-4x2 | Dokumentationsbasierter Kandidat; keine lokale Geräte- oder Ausgabebehauptung. |
Die Herstellerquellen belegen keine GasBlender-Kompatibilität und keine Ausgabe. Firmware, Serien- oder Geräteidentität, Emulationsmodus, Medium, Kalibrierung, Maße und Artefaktbezug bleiben außerhalb des Projektstatus.
6. Ihr reales Testetikett bleibt verpflichtend
Bevor Sie ein konkretes Druckerprofil produktiv verwenden, drucken Sie bitte ein reales Testetikett und prüfen Sie daran mindestens: alle vier Außenränder vollständig sichtbar, korrekte physische Breite, Höhe und Orientierung, lesbare Pflichtinhalte und beschreibbaren Kontrollbereich, richtige Flaschenzuordnung und Analysewerte sowie ein korrektes Medientracking ohne stilles Skalieren oder Abschneiden.
Änderungen an Host, Port, Profilkennung, Auflösungsprofil oder Medienformat machen eine bestehende Bestätigung ungültig. Änderungen an Firmware, Emulation oder Kalibrierung erkennt GasBlender nicht automatisch; sie sind ebenfalls ein Anlass für ein neues Testetikett.
7. Ausdrücklich nicht enthalten
Der Kompatibilitätsvertrag umfasst keine Druckerschriften, Barcodes, Variablen, Statusprotokolle, Schneider, Peeler, RFID, Farbdruck, mehrere Exemplare je Auftrag und keine herstellerspezifischen Konfigurationsbefehle. Nicht enthalten sind außerdem Raw-Druck über USB oder Bluetooth, IPP beziehungsweise IPPS als eigener Produktweg, Hersteller-SDKs sowie die Druckersprachen TSPL, TSPL2, CPCL, DPL und FBPL.
Systemdruck-Kompatibilität wird nicht aus Raw-Kompatibilität abgeleitet und Raw-Kompatibilität nicht aus Systemdruck-Kompatibilität. Die bloße Angabe einer Druckersprache oder einer höheren Auflösung genügt nicht, und aus einem Modellnamen folgt keine Zusage für andere Firmwarestände, Optionen, Emulationen oder Geräte desselben Namens.