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Stand: 9. Oktober 2026
Kurzfassung: CVE Agent verarbeitet Schwachstelleninformationen und erzeugte Berichte lokal. Die App verwendet keine Benutzerkonten, Werbung, Analyse-SDKs oder Tracking und übermittelt keine Berichte an den Entwickler. Für ihre Kernfunktion ruft sie öffentliche Sicherheitsquellen über HTTPS ab, darunter seit Version 1.16 die öffentlichen CERT-Bund-Advisories des BSI und seit Version 1.19 weitere öffentliche Quellen (ENISA, CERT.at, Hersteller-Advisories, Metasploit- und Nuclei-Verzeichnisse).
1. Verantwortlicher
Christian Feichtinger
Wels, Österreich
E-Mail: christian@feichti.at
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt.
2. Geltungsbereich
Diese Erklärung gilt für CVE Agent auf macOS, für Beta-Versionen über Apple TestFlight und für die öffentliche Supportseite unter feichti01.github.io/support/cveagent/. Für Apple, GitHub und die abgerufenen öffentlichen Sicherheitsquellen gelten zusätzlich deren eigene Datenschutzerklärungen.
3. Verarbeitung in der App
Der App-Store-Build erhebt, verkauft oder übermittelt keine personenbezogenen Daten an den Entwickler. Er enthält keine Werbung, Trackingtechnologie, Analyse-SDKs, Cloud-Synchronisierung oder vom Entwickler betriebenen Server.
Berichte, Einstellungen, Monitorstatus und der öffentliche Katalogcache werden lokal im Sandbox- beziehungsweise App-Group-Container gespeichert. Die App greift ausschließlich über HTTPS auf öffentliche Sicherheitsinformationen von NVD, CISA KEV, FIRST EPSS, CVE List V5 und – seit Version 1.16 – auf die öffentlichen CSAF-Advisories von CERT-Bund (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, TLP:WHITE-Feeds WID und BSI-CVD) zu. Die jeweiligen Anbieter erhalten dabei technisch notwendige Verbindungsdaten wie die IP-Adresse. App-Zugangsdaten, lokale Berichte, Einstellungen, Portfolio- oder Gerätedaten werden nicht an diese Quellen übertragen.
Der CERT-Bund-Abruf benötigt keine Anmeldung und kein Token, lädt nur Advisories der letzten 30 Tage in den lokalen Katalogcache und lässt sich in den App-Einstellungen unter „Quellen“ jederzeit deaktivieren. Übernommene CERT-Bund-Inhalte (Bewertung, betroffene Produkte, Maßnahmen, Referenzen, Originalsprache) werden in Berichten und Exporten als CERT-Bund-Werte gekennzeichnet; es gelten die Nutzungsbedingungen des BSI.
Seit Version 1.17 ergänzt die App ihre Herstellerliste automatisch um Hersteller, die in den bereits abgerufenen Daten (CISA KEV, CERT-Bund, EPSS) auffällig sind. Diese Ableitung erfolgt ausschließlich lokal aus dem vorhandenen Katalogcache, ruft keine zusätzlichen Quellen ab, überträgt nichts und lässt sich unter „Einstellungen › Quellen“ abschalten; die Liste wird mit Quelle und Datum im lokalen Katalogcache gespeichert.
Seit Version 1.19 ruft die App zusätzlich über HTTPS ab: die Europäische Schwachstellendatenbank der ENISA (EUVD), die Warnungen von CERT.at, öffentliche CSAF-Advisories von CISA (ICS und IT), Siemens, ABB, SICK und Phoenix Contact (TLP:WHITE) sowie einmal täglich die öffentlichen Verzeichnisse der Metasploit-Module (Rapid7, über GitHub) und der Nuclei-Templates (ProjectDiscovery, über GitHub). Übernommen werden nur Kennungen, Datumsangaben, Hersteller- und Produktnamen, Bewertungen und Links – keine Beschreibungstexte, kein Exploit-Code. Alle Abrufe erfolgen ohne Anmeldung oder Token, senden keine Berichts-, Portfolio- oder Gerätedaten und lassen sich unter „Einstellungen › Quellen“ einzeln abschalten; die Daten liegen nur im lokalen Katalogcache (30 bzw. 90 Tage). Angaben Dritter erfolgen ohne Gewähr; maßgeblich ist die Herstellerangabe.
Optionale Unternehmensquellen gehören nur zum getrennten manuellen CLI-Betrieb und sind nicht Bestandteil der App-Store-Konfiguration.
4. Hintergrundprüfung und Benachrichtigungen
Die stündliche Hintergrundprüfung bleibt zunächst deaktiviert. Sie wird erst nach ausdrücklicher Aktivierung registriert und kann jederzeit in der App wieder deaktiviert werden. Schwellwert, Status und bereits gemeldete CVE-IDs bleiben lokal. Seit Version 1.17 führt die App die Prüfung auch selbst aus, solange sie geöffnet ist; daran ändert sich nichts an der lokalen Verarbeitung. macOS fragt separat nach der Berechtigung für Benachrichtigungen.
5. App Store und TestFlight
Apple verarbeitet Daten zu Download, Verteilung und gegebenenfalls Beta-Tests in eigener Verantwortung nach der Apple-Datenschutzrichtlinie. Freiwillig an Apple übermittelte TestFlight-Rückmeldungen oder freigegebene Diagnoseinformationen können Apple und dem Entwickler zugänglich werden und werden ausschließlich für Support, Fehleranalyse und Verbesserung der App verwendet.
6. Supportseite und Kontakt
Diese statische Website setzt durch den Betreiber keine eigenen Cookies und verwendet keine eigenen Analyse-, Werbe- oder Trackingdienste. GitHub Pages kann insbesondere IP-Adressen zu Sicherheitszwecken protokollieren; Einzelheiten enthält die GitHub-Datenschutzerklärung.
Öffentliche GitHub-Issues zeigen Inhalt, Benutzername und freiwillig eingestellte Angaben öffentlich an. Veröffentlichen Sie dort keine Zugangsdaten, Tenant- oder Kundenkennungen, interne Infrastrukturangaben oder vertrauliche Berichte. Für nicht öffentliche Anliegen verwenden Sie die oben genannte E-Mail-Adresse.
7. Speicherdauer und Rechte
Lokale App-Daten verbleiben bis zur Änderung oder Löschung durch den Benutzer auf dem Mac. Kontakt- und freiwillig übermittelte Diagnosedaten werden nur so lange gespeichert, wie dies zur Bearbeitung, Fehleranalyse oder aufgrund gesetzlicher Pflichten notwendig ist. Öffentliche Issues folgen der sichtbaren GitHub-Historie.
Nach Maßgabe der DSGVO bestehen insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Anfragen richten Sie an christian@feichti.at. Beschwerden können an die Österreichische Datenschutzbehörde gerichtet werden.
8. Änderungen
Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling statt. Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich Funktionen, Datenverarbeitung oder rechtliche Anforderungen ändern.