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MultihomingGuard-Support

Support für MultihomingGuard für macOS: LAN zuerst, WLAN nur als Ersatz. Sobald eine Kabelverbindung – Ethernet, Dock oder iPhone per USB – nachweislich funktioniert, wird WLAN abgeschaltet; fällt das Kabel weg, kommt WLAN innerhalb einer Sekunde zurück.

Dokumente

Die folgenden Seiten gehören zu dieser Supportadresse.

Fehler melden und Meldungen einsehen

Supportmeldungen und Fehlerberichte laufen über die öffentliche Issue-Liste im Repository feichti01/support. Meldungen zu MultihomingGuard tragen das Label multihomingguard. Die Liste ist ein kurzer englischer Auszug der öffentlich kommunizierbaren Punkte und keine vollständige Statusquelle.

MultihomingGuard wird von einer Person in der Freizeit gepflegt. Antworten erfolgen nach Möglichkeit innerhalb von sieben Tagen.

Was eine Meldung enthalten sollte

  • macOS-Version und Chip (Apple-Menü > Über diesen Mac).
  • MultihomingGuard-Version: steht im Menü der App direkt unter dem Namen („Version 2.0.0 (79)“).
  • Welche Netzwerkadapter beteiligt sind: internes WLAN, Ethernet-Port des Macs, USB-, Thunderbolt- oder Dock-Adapter, iPhone per USB (Hersteller und Modell).
  • Was Sie erwartet haben und was stattdessen passiert ist.
  • Die Ausgabe von Diagnose im Menü der App: Der Knopf legt die letzten Entscheidungen des Hintergrunddienstes in die Zwischenablage; fügen Sie den Text in die Meldung ein. Es wird dabei nichts automatisch versendet.

Veröffentlichen Sie in Issues keine Passwörter, WLAN-Schlüssel, internen Hostnamen oder Netzwerkadressen Ihres Arbeitgebers. Die Diagnose enthält lokale Adapter- und DNS-Adressen; prüfen Sie den Text vor dem Einfügen.

Bezug und Quellcode

MultihomingGuard wird nicht über den Mac App Store vertrieben. Die Auslieferung erfolgt als signiertes und von Apple notarisiertes Installationspaket (.pkg), das Sie selbst per Doppelklick installieren. Das Paket installiert die Menüleisten-App, den Hintergrunddienst und den Autostart; dafür fragt macOS einmal nach Administratorrechten, wie bei jedem Installationspaket. Im laufenden Betrieb fragt die App nie nach einem Passwort. Die Software steht unter der MIT-Lizenz; das Quellcode-Repository ist derzeit nicht öffentlich.

MultihomingGuard benötigt macOS 13 Ventura oder neuer. Nur die jeweils aktuelle Version erhält Fehlerkorrekturen.

So arbeitet die App

  • Zwei Teile. Ein Hintergrunddienst (LaunchDaemon mit Root-Rechten, weil macOS Netzwerkdienste nur so umschalten lässt) trifft alle Entscheidungen. Die Menüleisten-App zeigt nur an, was der Dienst entschieden hat; sie kann jederzeit beendet werden, der Schutz läuft weiter.
  • Kabel wird geprüft, nicht nur gesteckt. Eine Kabelverbindung gilt erst dann als funktionierend, wenn Link, eine gültige IPv4- oder IPv6-Adresse mit Gateway vorhanden sind und der DNS-Server des Kabelnetzes über genau diesen Adapter antwortet. Solange das nicht der Fall ist, bleibt WLAN eingeschaltet („Kabel wird geprüft“).
  • Reihenfolge. Der Dienst stellt die Netzwerkdienst-Reihenfolge so ein, dass Kabel vor WLAN kommt; beim Wechsel wird der DNS-Cache geleert.
  • Ereignisgesteuert. Der Dienst reagiert auf Änderungen von macOS innerhalb von unter einer Sekunde; es gibt kein Abfragen im Sekundentakt.
  • „WLAN aus“ heißt: WLAN ohne Adresse. Der Dienst setzt IPv4 und IPv6 des WLAN-Dienstes auf „Aus“, es läuft also nichts mehr über WLAN. Das WLAN-Modul bleibt eingeschaltet, damit Entsperren mit der Apple Watch, AirDrop, Handoff, Sidecar und Universal Control weiter funktionieren. Die vorherige Konfiguration wird gesichert und beim Kabelverlust wiederhergestellt.
  • Manuell ausgeschaltetes WLAN wird respektiert, bis Sie es wieder einschalten oder sich die Kabelsituation ändert.
  • iPhone per USB zählt als Kabelweg. Ist zusätzlich ein echtes LAN aktiv, wird das iPhone geparkt, damit kein Mobilfunk-Datenvolumen verbraucht wird – über ⚙ im Menü abschaltbar.
  • WLAN-Name. Während WLAN aktiv ist, zeigt das Menü Netzwerkname, Band und Kanal. Dafür verlangt macOS die Standortfreigabe „Beim Verwenden der App“; ohne sie fehlt nur der Name.
  • Offline wird als Offline benannt. Ist kein Kabel verbunden und hat das WLAN keine Adresse, meldet das Menü „Keine Verbindung“ mit eigenem, orangefarbenem Symbol – nicht „WLAN aktiv“. Von einem WLAN, das Sie selbst ausgeschaltet haben, unterscheidet es sich auch in der Form des Symbols, damit die Menüleiste beide Fälle einfarbig trennen kann.
  • VPN wird angezeigt, nicht angetastet. Läuft ein VPN-Tunnel, zeigt das Menü „VPN aktiv“ mit dem Tunnelgerät – herstellerunabhängig, erkannt an einem Tunnelanschluss mit erreichbarer Adresse. Am Schutz ändert das nichts, und der Tunnel selbst wird nie verändert.
  • Firmen-DNS bei aktivem VPN schützen (⚙, standardmäßig aktiv). Ein Gerät am Kabel – typischerweise ein iPhone – kann einen eigenen Namensdienst anmelden, den macOS vor den des Firmen-VPN stellt; interne Adressen sind dann nicht auflösbar. Die App belegt das zuerst: Sie fragt den Namen gezielt über die betroffene Leitung ab und greift nur ein, wenn er tatsächlich unbeantwortet bleibt. Dann wird IPv6 dieses einen Anschlusses abgeschaltet und wiederhergestellt, sobald das VPN getrennt ist.
  • Pause mit Administrator-Anmeldung. Der Schutz kann für begrenzte Zeit angehalten werden: versteckter Bereich (⌥ beim Öffnen des Menüs gedrückt halten), dann fragt macOS selbst nach Benutzername und Kennwort eines Administrators. Jede Pause läuft automatisch ab und wird protokolliert. Ein Administrator kann den Dienst ohnehin beenden – die Pause ist der geordnete Weg, keine Hürde.